Bis in die frühen 2000er Jahre wurden die meisten Servolenkungen in Autos hydraulisch betätigt. Das bedeutete, dass das System von einer Pumpe gespeist wurde, die mit Hydraulikflüssigkeit gefüllt war, die unter hohem Druck gepumpt wurde. Dieses System funktioniert zwar gut, wenn es darum geht, schnell und einfach zu lenken, hat aber auch seine eigenen Nachteile.
Zunächst einmal wird die hydraulische Lenkhilfepumpe vom Motor angetrieben, was bedeutet, dass sie ständig laufen muss. Diese ständige mechanische Beanspruchung des Motors bedeutet bei den meisten Fahrzeugen einen Leistungsverlust und kann sogar den Kraftstoffverbrauch senken. Darüber hinaus muss die Hydraulikflüssigkeit der Servolenkung regelmäßig gewechselt werden, und wenn ein Bauteil oder ein Schlauch ausfällt, kann auch die Flüssigkeit verunreinigt werden.
In den frühen 1990er Jahren und bis weit in die 2000er Jahre hinein stellten viele Hersteller auf elektrische Servolenkungen anstelle von hydraulischen Versionen um.